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Etwas erweitert und näher sind die hier vorgestellten Übungen in meinen "Arbeitsblättern für die Entwicklung von Klarträumen" nachzulesen, die als  PDF-Datei (460KB) für den Acrobat Reader erhältlich sind. (22.10.2011)

Kontemplationsübungen: 
X Übung: Ich stelle mir grüne lichte Farbe beim tiefen Einatmen über die Brust in den Bauch und schwarze Farbe beim Ausatmen, die in meiner Vorstellung über den Rücken ohne Mantra im Scheitelbereich des Kopfes austritt, vor. Die Zunge liegt dabei leicht am Gaumen an und der Mund ist geschlossen.
A Übung: In umgekehrter Reihenfolge stelle ich mir dunkle Farbe beim tiefen Einatmen über den Rücken in den Bauch und rote lichte Farbe beim Ausatmen, die in meiner Vorstellung über die Brust in den Kehlkopfbereich des Kopfes mit dem Mantra A verbunden wandert, vor. Das Mantra A erscheint mir in weißer Farbe. Der Mund ist dabei leicht geöffnet.
Wichtig ist die klare Vorstellung von Mantra, Farbe und Licht. Sie haben weder eine psychologische, noch eine persönliche oder religiöse Bedeutung. Die Atemübungen kann ich vertiefen indem ich beim Einatmen den Beckenbodenbereich leicht anspanne und beim Ausatmen entspanne. Durch Öffnen der Augen beim Einatmen und Schließen der Augen beim Ausatmen kann ich den Rhythmus der Farb- und Lichtimagination verstärken. Beim Öffnen der Augen können alle realen Farben und Lichter aus meiner Umgebung, die Imagination bei geschlossenen Augen vertiefen. 
Etwas losgelöst von den vorhergehenden Übungen kann ich mir beim Schließen und Öffnen der Augen der Frage nachgehen: Träume oder wache ich? 
Wenn ich merke, dass ich bei den Atemübungen aus der Puste komme, atme ich normal weiter. Ich atme nicht dem richtigen Atemrhythmus hinterher. Hänge ich in meinen Gedanken alltäglichen Erinnerungen oder Fantasien nach, lasse ich sie geschehen und weiterziehen bevor ich meine Übungen wieder aufnehme. Wenn ich bei den verschiedenen Übungsansätzen oder Stufen durcheinander gerate, setze ich die Übungen aus, bevor ich wieder mit einer Übung von vorne beginne. 
Die Kontemplationsübungen können auch beim Meditieren oder bei Klartraumübungen als Einstieg angewendet werden. Im Übergang sollte aber die Atmung ruhiger und entspannter werden.

Meditieren:
In einem bequemen Sessel sitzend singe ich unhörbar mit geschlossenen Augen die lichte Mantrasilbe Ainga. 
Wenn ich die Übung durchführe, kann ich sie verstärken, indem ich mich vor einem Fenster sitzen sehe. Ich sehe dem Treiben hinter dem Fenster heiter und gelassen als distanzierter Betrachter zu. Meinen Körper nehme ich durch das Fenster wahr.
Alle Berührungspunkte meines Körpers mit der äußeren Wirklichkeit verbinde ich mit schwarzer Farbe. Das Kribbeln in den Armen, der Druck auf meinem Hintern, die Geräusche von außen. Meine Erinnerungen und Gedanken tauchen auf und verschwinden wieder in der Dunkelheit, ohne dass ich mich emotional mit ihnen besonders beschäftige. 
Beschäftigt mich dennoch ein äußeres Ereignis physisch und mental zu sehr, unterbreche ich lieber meine Meditation und verlasse meine Sitzhaltung. Schlafe ich plötzlich ein und wache ruckartig auf, versuche ich mich nicht wieder unbedingt zu entspannen. 
Wenn ich in die Tiefenentspannung bewusst gelange, versuche ich ein Objekt (z.B. meine Hände) im Schoß zu visualisieren. Ich wache langsam auf und spüre den leeren weiten Raum um mich herum.

Klartraumübung:
Voraussetzung für das erfolgreiche Klarträumen ist das regelmäßige Führen eines Traumtagebuches oder eine gute Traumerinnerung nach allen 4 folgenden Stufen:
Vor dem Einschlafen seitliche Liegeposition (Löwenposition) einnehmen mit einer Hand neben dem Kopf und der anderen Hand daneben oder etwas freiliegend abseits. Als Einstiegsübungen kann die Meditationssilbe Ainga unhörbar gesungen werden. Fester Entschluss bewusst zu träumen.
Nach ca. 1/4tel der Schlafenszeit Löwenposition beibehalten. Atemübungen mit angespanntem Beckenboden beim Einatmen und Loslassen beim Ausatmen. Im Brustbereich weißgelbes Licht visualisieren deren Intensität in grün/blau oder rot/violett übergeht und gegen Ende des Einschlafprozesses im tiefen blau/violett erscheint. Fester Entschluss bewusst zu träumen beim Traumerinnern wiederholen.
Nach ca. 2/4tel der Schlafenszeit Rückenlage (Königsposition) ausprobieren oder in Löwenposition bleiben. Den Nacken mit einem Schlafkissen keilförmig unterstützen. Dunkle Mantrasilbe Hung als Wort imaginieren. Fester Entschluss bewusst zu träumen beim Traumerinnern wiederholen. 
Nach ca. 3/4tel der Schlafenszeit Königsposition oder Löwenposition beibehalten. Schwarzes Loch/Riss/Wahrnehmungslücke im Beckenbodenbereich spüren und vorstellen. Fester Entschluss bewusst zu träumen beim Traumerinnern wiederholen.

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Etwas erweitert und näher sind die hier vorgestellten Übungen in meinen "Arbeitsblättern für die Entwicklung von Klarträumen" nachzulesen, die als  PDF-Datei (460KB) für den Acrobat Reader erhältlich sind. (22.10.2011)

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