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Kontemplationsübungen:
X Übung: Ich
stelle mir grüne lichte Farbe beim tiefen Einatmen über die Brust in
den Bauch und schwarze Farbe beim Ausatmen, die in meiner Vorstellung
über den Rücken ohne Mantra im Scheitelbereich des Kopfes austritt,
vor. Die Zunge liegt dabei leicht am Gaumen an und der Mund ist
geschlossen.
A Übung: In
umgekehrter Reihenfolge stelle ich mir dunkle Farbe beim tiefen Einatmen
über den Rücken in den Bauch und rote lichte Farbe beim Ausatmen, die
in meiner Vorstellung über die Brust in den Kehlkopfbereich des Kopfes
mit dem Mantra A verbunden wandert, vor. Das Mantra A erscheint mir in
weißer Farbe. Der Mund ist dabei leicht geöffnet.
Wichtig ist die klare Vorstellung von Mantra, Farbe und Licht. Sie haben
weder eine psychologische, noch eine persönliche oder religiöse
Bedeutung. Die Atemübungen kann ich vertiefen indem ich beim Einatmen
den Beckenbodenbereich leicht anspanne und beim Ausatmen entspanne.
Durch Öffnen der Augen beim Einatmen und Schließen der Augen beim
Ausatmen kann ich den Rhythmus der Farb- und Lichtimagination
verstärken. Beim Öffnen der Augen können alle realen Farben und
Lichter aus meiner Umgebung, die Imagination bei geschlossenen Augen
vertiefen.
Etwas losgelöst von den vorhergehenden Übungen kann ich mir beim
Schließen und Öffnen der Augen der Frage nachgehen: Träume oder wache
ich?
Wenn ich merke, dass ich bei den Atemübungen aus der Puste komme, atme
ich normal weiter. Ich atme nicht dem richtigen Atemrhythmus hinterher.
Hänge ich in meinen Gedanken alltäglichen Erinnerungen oder Fantasien
nach, lasse ich sie geschehen und weiterziehen bevor ich meine Übungen
wieder aufnehme. Wenn ich bei den verschiedenen Übungsansätzen oder
Stufen durcheinander gerate, setze ich die Übungen aus, bevor ich
wieder mit einer Übung von vorne beginne.
Die Kontemplationsübungen können auch beim Meditieren oder bei
Klartraumübungen als Einstieg angewendet werden. Im Übergang sollte
aber die Atmung ruhiger und entspannter werden.
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Meditieren:
In einem bequemen Sessel sitzend singe ich
unhörbar mit geschlossenen Augen die lichte Mantrasilbe Ainga.
Wenn ich die Übung durchführe, kann ich sie verstärken, indem ich
mich vor einem Fenster sitzen sehe. Ich sehe dem Treiben hinter dem
Fenster heiter und gelassen als distanzierter Betrachter zu. Meinen
Körper nehme ich durch das Fenster wahr.
Alle Berührungspunkte meines Körpers mit der äußeren Wirklichkeit
verbinde ich mit schwarzer Farbe. Das Kribbeln in den Armen, der Druck
auf meinem Hintern, die Geräusche von außen. Meine Erinnerungen und
Gedanken tauchen auf und verschwinden wieder in der Dunkelheit, ohne
dass ich mich emotional mit ihnen besonders beschäftige.
Beschäftigt mich dennoch ein äußeres Ereignis physisch und mental zu
sehr, unterbreche ich lieber meine Meditation und verlasse meine
Sitzhaltung. Schlafe ich plötzlich ein und wache ruckartig auf,
versuche ich mich nicht wieder unbedingt zu entspannen.
Wenn ich in die Tiefenentspannung bewusst gelange, versuche ich ein
Objekt (z.B. meine Hände) im Schoß zu visualisieren. Ich wache langsam
auf und spüre den leeren weiten Raum um mich herum.
Klartraumübung:
Voraussetzung für das erfolgreiche
Klarträumen ist das regelmäßige Führen eines Traumtagebuches oder
eine gute Traumerinnerung nach allen 4 folgenden Stufen:
Vor dem Einschlafen seitliche Liegeposition (Löwenposition) einnehmen
mit einer Hand neben dem Kopf und der anderen Hand daneben oder etwas
freiliegend abseits. Als Einstiegsübungen kann die Meditationssilbe
Ainga unhörbar gesungen werden. Fester Entschluss bewusst zu träumen.
Nach ca. 1/4tel der Schlafenszeit Löwenposition beibehalten.
Atemübungen mit angespanntem Beckenboden beim Einatmen und Loslassen
beim Ausatmen. Im Brustbereich weißgelbes Licht visualisieren deren
Intensität in grün/blau oder rot/violett übergeht und gegen Ende des
Einschlafprozesses im tiefen blau/violett erscheint. Fester Entschluss
bewusst zu träumen beim Traumerinnern wiederholen.
Nach ca. 2/4tel der Schlafenszeit Rückenlage (Königsposition)
ausprobieren oder in Löwenposition bleiben. Den Nacken mit einem
Schlafkissen keilförmig unterstützen. Dunkle Mantrasilbe Hung als Wort
imaginieren. Fester Entschluss bewusst zu träumen beim Traumerinnern
wiederholen.
Nach ca. 3/4tel der Schlafenszeit Königsposition oder Löwenposition
beibehalten. Schwarzes Loch/Riss/Wahrnehmungslücke im
Beckenbodenbereich spüren und vorstellen. Fester Entschluss bewusst zu
träumen beim Traumerinnern wiederholen.
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